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Namibia – Land der Nationalparks und Naturwunder


Namibia steht für unendliche Weiten, unberührte Naturspektakel, intensive Farbenpracht, reichhaltige Kultur und warmherzige Menschen. Trotz steigender Beliebtheit - das kontrastreiche Land erfreut sich seit Jahren wachsender Touristenzahlen – konnte sich Namibia als Reiseziel seinen Boutique-Charakter bewahren. Die Hauptgründe für einen Urlaub im Land im Südlichen Afrika sind unbestritten die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt sowie die außergewöhnlichen Landschaftsformen. Um diesen Schatz nicht zuletzt für unsere Nachwelt zu erhalten hat Namibia 44% seiner Fläche unter Schutz gestellt. Als eines der sichersten Länder in Afrika mit einer sehr guten Infrastruktur lassen sich die Nationalparks und privaten Natur- und Wildschutzgebiete sowohl individuell per Mietauto als auch bei einer geführten Rundreise bestens entdecken.







Namib Naukluft Park – Berge, Dünen, Meer


Die höchsten Dünen der Welt, zerklüftete Gebirgsketten, tiefe Flusstäler, unwirtliche Küstenabschnitte und unendlich scheinende Wüstengebiete – der größte Nationalpark des Landes, der sich im Norden bis zur mondartigen Skelettküste und im Süden bis zum Diamantensperrgebiet erstreckt, beherbergt eine der beeindruckendsten Landschaften Afrikas. Kameldorn- und Köcherbäume sowie Akazien haben sich hier dem trockenen, lebensfeindlichen Wüstenklima ebenso angepasst wie Zebras, Geckos, Paviane, Hyänen, Strauße Oryx Antilopen, Schakale und Springböcke. Tierbeobachtungen gelten im Nationalpark allerdings eher als Glücksfall.








Der überwiegende Teil des 50.000 qkm großen Areals (größer als die Schweiz) wird von der Namib, der ältesten Wüste der Welt, eingenommen. Ein Meer aus Farben, Formen und Kontrasten erwartet Sie hier. Am deutlichsten wird dies im Sossusvlei, einer salzverkrusteten Lehmsenke, die mit den höchsten Sanddünen der Welt aufwartet. Den Rekord hält die 350 Meter hohe „Big Daddy“-Düne, auch „Crazy Dune“ genannt. Das Naukluft Gebirge, mit seinen schroffen Felsmassiven und tief eingeschnittenen Flusstälern in der Winterzeit ein Paradies für Wanderer, erhebt sich bis auf knapp 2.000 Meter. Die beste Reisezeit für eine Tour durch den Namib Naukluft Park ist zwischen April und Juni. Dann herrschen tagsüber Temperaturen um 25 Grad, in den Sommermonaten sind Temperaturen über 40 Grad nicht unüblich. In den Wintermonaten von Juli bis September herrschen immer noch 20 Grad. Auf Nachtfrost sollte man sich allerdings zu allen Jahreszeiten einstellen.







Etosha Nationalpark – weiter Platz voller Tiere


Vom Weltall aus betrachtet, erspäht man im Norden von Namibia eine weite, helle Fläche. Dieser „große, weite Platz“, so die Übersetzung von „Etosha“ aus der Sprache der Ovambo, wird von einer 130 Kilometer langen und 50 Kilometer breiten Salzpfanne dominiert, dem Herzstück des Nationalparks. Auf der Suche nach Wasser ziehen riesige Tierherden über diese weiß schimmernde Fläche. Sammelplatz für Elefanten, Zebras, Hippos, Giraffen, Löwen etc. sind die zahlreichen Wasserstellen, wo man die Wildtiere speziell in der Trockenzeit bestens beobachten kann. Sobald Regen in der Luft liegt, kommen zudem Tausende von Flamingos zur Salzpfanne, um hier zu brüten. Aber auch viele andere Vogelarten wie Pelikane, Marabus oder Raubvögel sind immer wieder an den Wasserlöchern zu sehen.







Sceleton Coast National Park – unwirtlich faszinierend


Inmitten der Namib Wüste erstreckt sich vom Ugab Fluss in Richtung Norden zum Kunene Fluss der Sceleton Coast National Park. Der lebensfeindliche, mondähnliche und landschaftlich faszinierende Küstenabschnitt verdankt seinen Namen wahrscheinlich den zahlreich gestrandeten Walen, deren Skelette die Strände zieren. Der im äußersten Nordwesten angesiedelte Stamm der Ovahimba benutzen diese Knochen zum Bau ihrer Hütten. Aufgrund der unberechenbaren Strömungen, der stürmischen Winde und des heftigen Seegangs ist die Küste auch schon unzähligen Schiffen, die auf den Sandbänken gestrandet sind, zum Verhängnis geworden. Die Skelettküste versprüht mit ihrer unberührten Dünenlandschaft, zerklüfteten Canyons und trockenen Flussläufen. Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen gibt es auch in diesem Gebiet zahlreiche Tiere wie Antilopen, Schakale, Hyänen, Giraffen, Wüstenelefanten und Zebras zu bestaunen. An der Küste haben große Kolonien von Robben ihr Zuhause gefunden und Angler erfreuen sich am Fischreichtum. Der südliche Teil der Skelettküste ist mit einer Genehmigung, die man in Windhoek, Swakopmund und an den Eingangstoren bei Ugabmund und Springbockwater erhält, frei zugänglich. Der nördliche Teil, der sich von Torra Bay bis zur angolanischen Grenze erstreckt, kann nur im Rahmen von geführten Touren erkundet werden.







Bwabwata Nationalpark – Namibias Tierparadies


Der Park wurde 2007 als Zusammenschluss des Caprivi Nationalparks und des Mahango Nationalparks proklamiert und erstreckt sich im Nordosten des Landes auf fast das ganze Gebiet des westlichen Caprivizipfels. Landschaftlich wird die Region von Savannen mit dichtem Baumbestand dominiert. Aufgrund der fehlenden Einzäunung und des damit einhergehenden, ständigen Wildwechsels ist das Gebiet ein Paradies für Tierbeobachtungen. Mit etwas Glück lassen sich die seltenen Wildhunde aber auch Krokodile, Flusspferde und zahlreiche Antilopenarten sichten. Mit Löwen, Büffel, Elefanten und Leoparden sind auch vier der Big 5 im Schutzgebiet beheimatet. Vor allem in den Sumpfgebieten des Kwando Flusses versammeln sich große Elefantenherden zum Trinken und Baden. Selbstfahrer können auf der Trans-Caprivi-Schnellstraße ganz bequem den Park erkunden.







Ai-Ais Richtersveld Transfrontier National Park – gigantische Schluchten, heiße Quellen


2003 vereinbarten die Regierungen von Namibia und Südafrika, den Fish River Canyon Park und den Richtersveld Nationalpark zum grenzübergreifenden Schutzgebiet „Ai-Ais Richtersveld Transfrontier National Park zusammenzufassen. In ihm befindet sich auf der namibischen Seite mit dem Fish River Canyon die zweitgrößte Schlucht der Welt und mit dem Fish River der längste Fluss des Landes. Mit seinen imposanten, bis zu 550 Meter hohen Felswänden gilt der Fish River Canyon als beliebtes Revier für Wanderer. Die fünf Tage dauernde Wanderung durch die Schlicht, die 86 Kilometer lang ist, erfordert allerdings eine gute Fitness und ist nur in den kühleren Wintermonaten zwischen Mai und August gestattet. Das nördliche Parktor befindet sich beim Restcamp Hobas. Von hier aus sind es noch 10 Kilometer bis zum Canyon Rand, von wo aus man einen fantastischen Blick auf den „Höllenbogen“ genießt. Am südlichen Ende des Canyons liegt Ai-Ais, das in der Sprache der Nama „brennendes Wasser“ bedeutet. Kein Wunder, sprudelt hier doch aus Quellen Thermalwasser, das reich an Sulfaten, Chloriden und Fluoriden ist. Ein Bad in dem Quellwasser ist eine Wohltat nach einem Tag voller Aktivitäten.







Kavango-Zambezi Transfrontier Park (KAZA) – weltweit einzigartig


Mit Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe sind gleich fünf Länder an diesem Nationalpark, der mehr als 30 Schutzgebiete und Reservate vereint, beteiligt. Einer der Hauptgründe für das weltweit einzigartige Projekt war es, den Elefanten zu ermöglichen, sich in ihrem natürlichen Lebensraum geschützt und ohne Grenzen zu bewegen. Auf dem Territorium lebt mit rund 250.000 Tieren die größte Population Afrikanischer Elefanten. Zu den bekanntesten Attraktionen des gigantischen KAZA zählen das Okavango Delta und die Makgadikgadi Salzpfannen in Botswana, der Kafue Nationalpark in Sambia, der Hwange Nationalpark in Simbabwe und die Victoriafälle.







Waterberg Plateau Nationalpark – ein Tafelberg als Rettungsinsel


Schon von der Ferne ist der Waterberg, eine der größten Sehenswürdigkeiten im nördlichen Zentrum von Namibia, sichtbar. Hier ragt der 50 Kilometer lange und 16 Kilometer breite Tafelberg bis zu 200 Meter aus der Ebene heraus. Das mächtige Plateau ist eines der artenreichsten Flora-Gebiete im Südlichen Afrika und agiert zudem wie eine Rettungsinsel für viele bedrohte Tierarten wie das Spitzmaulnashorn. Seine poröse Sandsteinstruktur lässt nämlich das Wasser versickern, das von einer Tonschicht aufgefangen wird, sodass überall Frischwasserquellen anzutreffen sind.








An den sprudelnden Quellen, die Nahrung für eine üppig grüne Vegetation sind, treffen sich neben Nashörnern auch Damara Dik-Diks, Streifengnus, Warzenschweine, Giraffen, Leoparden, Geparde und sogar Kapbüffel. Der Waterberg fasziniert nicht nur mit seiner eindrucksvollen Landschaft, sondern ist auch geschichtlich eine spannende Region. Die „Schlacht am Waterberg“ am 11. August 1904 war die entscheidende Schlacht im Aufstand der Herero gegen die deutsche Kolonialherrschaft, bei der die Herero unterlagen. Diesem blutigen Tag gedenken die Nachfahren der Herero und die Deutschen jährlich gemeinsam am 2. Sonntag im August auf dem Soldatenfriedhof am Waterberg.








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