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REISEBLOG

 



Wir sind für Sie unterwegs und teilen unsere Erlebnisse gerne mit Ihnen!




Karibik


Auf Wellen ins Karibikparadies


Walter, unser Skipper, steuert das Dinghi trotz stockdunkler Nacht sicher durch die Bucht von Le Marin auf Martinique. Geübt umrundet er die zahlreichen Segelboote und ein für uns nicht sichtbares Riff bis unser schwimmendes Zuhause für die nächsten 18 Tage, die SY Stony, in Sichtweite ist. Nun heißt es nur noch unsere Tramper-Rucksäcke sicher an Bord zu hieven, dann steht unserem Segelabenteuer durch karibische Gewässer nichts mehr im Weg. Unsere Vorfreude auf den Törn auf dem knapp 14 Meter langen Katamaran, der uns über St. Lucia in die Inselwelt der Grenadinen führt, erreicht bei einem Willkommensdrink an Bord ihren vorläufigen Höhepunkt.







Tag 2: Der große Einkauf


Dem Jetlag sei Dank, inspiziere ich früh morgens nach einer kurzen Nacht die Stony und bin erstaunt, wie viel mehr Platz ein Katamaran im Vergleich zu einem Segelboot bietet – bei einer längeren Tour ein nicht unwesentlicher Wohlfühlfaktor. Die Stony verfügt über insgesamt vier Kabinen, jede mit einem breiten Bett und einer kleinen Nasszelle mit Dusche und WC ausgestattet, wobei eine davon dem Skipper vorbehalten ist. Der Salon und die bestens ausgestattete Küche sowie ein großer Sitz- und Essbereich im rückwertigen Teil des Katamarans, in der Segelsprache Achtern genannt, sorgen für ausreichend Bewegungsfreiheit.



 
 
 
 







Bewaffnet mit meiner Kamera und einem Kaffee genieße ich danach im Bugnetz liegend den ersten spektakulären Sonnenaufgang in der Karibik. Beim Frühstück – mittlerweile sind auch Walter und unsere Freunde wach – erstellen wir eine Einkaufsliste für die nächsten zwei Wochen. Wir müssen auf Martinique so viele Lebensmittel als möglich „bunkern“, da es auf den kleinen Inseln der Grenadinen nur schlecht bestückte Supermärkte gibt. Mit dem Dinghi, einem kleinen Beiboot, geht es zum „Leader Price“, den wir zwei Stunden später mit zwei prall gefüllten Einkaufswägen wieder verlassen.



 
 







Nachdem wir unsere Errungenschaften auf der Stony verstaut haben, setzen wir mittags erstmals unter der Anleitung von Walter die Segeln Richtung St. Anne. Aufgeregt lasse ich mir während der einstündigen Fahrt den Wind um die Nase wehen und beobachte neugierig das Anker setzen unserer Männer, als wir die hübsche Bucht am südlichen Ende von Martinique erreichen. Nachmittags bummeln wir durch das malerische Dorf, erstehen erste Souvenirs und lassen unseren Ausflug bei einem kühlen Drink in einer Strandbar ausklingen, bevor es mit dem Dinghi zurück auf die Stony geht.



 
 
 






Tag 3: Martinique - St. Lucia, Pitons: 6 Stunden


Heute heißt es früh aus den Federn. Wir nehmen die erste lange Segeletappe in Angriff. Walter wirft einen letzten Blick auf die Wettervorhersage, dann geht es auch schon los. Wir segeln durch den St. Lucia Channel, wo uns Wind aus Nordost und bis zu zwei Meter hohe Wellen erwarten. Den ersten Test, ob wir auch wirklich seefest sind, überstehen wir mit Bravour. Erst als wir St. Lucia erreichen, beruhigt sich in der Abdeckung der Insel der Seegang und wir kreuzen gemütlich entlang der wunderschönen Küste bis zu den Pitons – zwei mächtigen Vulkankegeln – im Süden, zwischen denen wir heute Nacht ankern. Die Bucht ist spektakulär und wir bekommen gleich nach unserer Ankunft Besuch: ein „schwimmender“ Händler bietet uns von seinem kleinen Boot aus frisches Obst und Gemüse an. Wir schlagen zu und freuen uns über schmackhafte Tomaten, Gurken, Mangos, Bananen und Maracujas.



 
 
 






Tag 4: St. Lucia, Pitons – Bequia: 9 Stunden


Nach einer etwas unruhigen Nacht mit viel Regen und Wind setzen wir die Segel Richtung Bequia, der größten Insel in den Grenadinen. Mächtige Wolken türmen sich anfangs vor uns auf, die aber auf Hoher See strahlendem Sonnenschein weichen. Neun Stunden später erreichen wir die Admiralty Bay auf Bequia, für mich eine der schönsten Buchten in der ganzen Karibik. Bevor wir aber zu einer ersten, kurzen Erkundungstour im Hauptort Port Elizabeth aufbrechen, kühlen wir uns erstmals im türkisglitzernden Wasser ab.



 
 






Tag 5: Bequia – karibischer geht es beinahe nicht mehr


Bequia mit seinen 5.000 Einwohnern ist so, wie man sich die Karibik vorstellt: einsame, wunderschöne Strände – sowohl auf der Karibik- als auf der Atlantikseite -, mit dichtem Regenwald überzogene Hügel auf denen kleine, bunte Dörfer verstreut sind und herzliche Bewohner, die für jeden Besucher einen freundlichen Gruß auf den Lippen haben.



 
 







Wir starten mit einem köstlichen Cappuccino in der Waleboner Bar an der Uferpromenade von Port Elizabeth und spazieren danach vorbei an bunten kleinen Holzhäuschen mit Souvenirshops und Restaurants bis ins Zentrum des quirligen Dorfes. Unser Plan für heute: Wir wollen die Insel erkunden. Da es auf Bequia keine Reisebüros gibt, in denen man Ausflüge buchen kann, schnappen wir uns einfach im Zentrum einen der wartenden Taxifahrer und verhandeln eine dreieinhalbstündige Tour um faire 90 USD aus, die uns zu allen Highlights der Insel führt. Ramzey, unser Guide, zeigt uns mit sichtlicher Begeisterung und Stolz seine Heimat und unterhält uns mit zahlreichen interessanten Geschichten über Bequia.



 
 
 







Von Port Elizabeth geht es zuerst entlang der Admiralty Bay einen steilen Hügel hinauf zum Fort Hamilton: Von hier aus eröffnet sich uns ein umwerfender Blick auf die Bucht, wo unzählige Segelboote wie weiße Tupfer im in allen Blau- und Türkistönen leuchtenden Wasser schaukeln. Danach fahren wir quer über die Insel an die Atlantikküste zur Firefly Plantation, einer alten Zuckerrohr- und Kokosnussplantage und weiter zur Old Hegg Turtle Sanctuary. Hier werden Schildkröten zum Schutz von ihren Nestern aufgefangen und bis zu sechs Jahre gepflegt, bevor sie ausgewildert werden. Neben dem Fangverbot für die possierlichen Tiere trägt auch die Turtle Sanctuary seit vielen Jahren dazu bei, dass sich in der Region der Bestand der bedrohten Reptilien gut erholt hat.



 
 







Unser nächster Stopp ist der knapp 300 Meter hohe Mount Pleasant, von wo aus wir die Aussicht bis zu den Nachbarinseln Mustique und Canouan genießen. Danach geht es in die Friendship Bay, eine Bucht mit einem wunderschönen weißen Sandstrand, der ebenso einsam ist, wie die restlichen Strände von Bequia. Auf einem vorgelagerten Felsen befindet sich eine Walfangstation. Da der Walfang eng mit der Geschichte von Bequia verknüpft ist, ist es den Bewohnern erlaubt, pro Jahr bis zu vier Buckelwale, die sich zwischen Februar und April in den Gewässern der Insel tummeln, auf traditionelle Art und Weise mit kleinen Fischerbooten und Harpunen zu fangen. In einem kleinen Dorf nahe der Friendship Bay kann man die bunten Fischerboote, die bis heute von Hand gefertigt werden, besichtigen. Nach unserer spannenden Inselrundfahrt stockten wir im Supermarkt und bei den Gemüsehändlern im Rasta Market (ein lustiges Erlebnis für sich) unsere Vorräte auf und kehren mit unzähligen Eindrücken auf die Stony zurück.



 
 
 






6. Tag: Bequia – Tobago Cays: ca. 4 Stunden


Knapp nach Sonnenaufgang hieß es Leinen los Richtung Tobago Cays, damit wir am Horse Shoe Riff einen guten Ankerplatz ergattern. Die vier kleinen, unbewohnten Inseln umgibt ein großes Riff, das die Wellen vom Atlantik abhält. Das Wasser könnte türkiser nicht sein, die Strände der kleinen Eilande sind schneeweiß. Alle paar Minuten schwimmt eine Schildkröte an unserem Boot vorbei. Einfach sensationell. Wir verbringen den Rest des Tages mit Schnorcheln sowie der Beobachtung der wagemutigen Kitesurfer, die immer wieder rasant an der Stony vorbeirauschen und erstehen bei einem Händler T-Shirts sowie frische Baguettes.



 
 
 






7. Tag: Tobago Cays


Mit einem Sprung ins glasklare Wasser starten wir den heutigen Tag. Mittags brechen wir zu einer kleinen Tour auf der „Hauptinsel“ Petit Bateau auf. Rund 15 Minuten dauert der kurze Aufstieg zu einem atemberaubenden Aussichtspunkt, von dem aus wir die kompletten Cays mit ihrem in allen Blautönen leuchtenden Wasser überblicken. Wieder unten angekommen entdecken wir eine kleine Bar, in der man frischen Hummer serviert bekommt. Wir merken uns fürs nächste Mal: Ein bisschen Geld bei sich zu haben, schadet nie…



 
 
 






8. Tag: Tobago Cays – Union Island: ca. 1,5 Stunden


Am späten Vormittag verlassen wir nach einem gemütlichen Frühstück das Paradies und segeln nach Union Island, um im Hauptort Clifton Harbour unseren Lebensmittelvorrat etwas aufzustocken (hauptsächlich Gemüse und Wein? ). Der Ort selbst besteht aus einer Hauptstraße mit kleinen Marktständen und ein paar Souvenirläden. Auch diese Insel verströmt authentisch-karibisches Flair. Außer den paar Seglern, die in der Bucht ankern, gibt es kaum Touristen. Landschaftlich kann man Union Island ein bisschen mit Bora Bora vergleichen: spitze, schroffe Berge, die von dichtem Regenwald überzogen sind.



 
 
 






9. Tag: Union Island – Petit St. Vincent: ca. 1,5 Stunden


Da seit Beginn unseres Törns der Wind täglich zugenommen hat und wir auch beim Ankern teils ordentlich schwanken, entscheiden wir uns endgültig, Mustique von unserem Reiseplan zu streichen und die nächsten beiden Tage in einer Bucht vor der Privatinsel Petit St. Vincent in Deckung zu gehen. Es gibt wahrlich schlechtere Plätze, um sich zu „verstecken“. Die Insel ist ein wahrgewordener Traum vom karibischen Strandparadies: weißer, menschenleerer feinster Sand, gesäumt von einem Palmenwald. Der Haken: Nur Gästen des 5-Sterne-Resorts ist es erlaubt, diesen zu benutzen. Schwimmt man allerdings vom Boot an den Strand, kann man sich problemlos in der Sonne aalen. Anlandungen mit dem Dinghi sind leider nicht erlaubt.



 
 
 






11. Tag: Petit St. Vincent – Chatham Bay auf Union Island: ca. 1,5 Stunden


Der Wind hat uns noch immer in Griff. Wir wechseln aber trotzdem unseren Ankerplatz und segeln bei ca. 2,5 Meter hohen Wellen in die weitläufige Chatham Bay auf Union Island; eine weitere traumhafte Bucht - mit einem kleinen Hotel und drei Bars ebenfalls nicht wirklich bevölkert. Wie schon in den Tobago Cays sind auch hier massenhaft Schildkröten rund um unser Boot unterwegs.



 
 
 






12. Tag: Chatham Bay


Walter bringt uns nach dem Brunch mit dem Dinghi zum Steg des Tenuta Chatham Bay Hotels, wo wir in der Bar direkt am Strand einen Drink genießen. Danach spazieren wir den Strand entlang zu Vanessa: Sie ist die Inhaberin der gleichnamigen Bar, die karibischer nicht sein könnte: Unzählige Flaggen und T-Shirts, die Segler Vanessa im Laufe der Jahre geschenkt haben, zieren die Holzbude und aus den Boxen klingt Reggae-Musik. Abends lässt sich hier köstlich essen: Auf den Tisch kommen frischer Fisch und Hummer. Herz, was willst Du mehr…



 
 
 






13. Tag: Chatham Bay – Mayreau: ca. 1,5 Stunden


Unsere letzte Insel, bevor es wieder Richtung Norden geht, erwartet uns. Mayreau hat knapp 200 Einwohner, der breite Sandstrand der Bucht im Hafen ist von Palmen gesäumt und beinahe menschenleer. Das „Zentrum“ besteht aus einigen wenigen bunten Häusern und zahlreichen Bars, die sich am Hügel vor uns ausbreiten.



 
 
 







Wir erklimmen den Hügel bis zum höchsten Punkt. Hier erwartet uns neben der Dorfschule eine kleine, hübsche katholische Kirche. Umrundet man diese, eröffnet sich einem ein grandioser Blick auf die Tobago Cays. Auf der anderen Seite des tropisch bewachsenen Hügels führt eine Straße hinab in die Salt Whistle Bay. Vor uns tut sich einmal mehr ein malerisches Szenario auf: Entlang des palmengesäumten, weißen Sandstrandes reihen sich kleine Souvenirstände mit bunten T-Shirts und Kleidern sowie ein paar Bars auf. Trotz einiger Segelboote, die im türkisen Wasser schaukeln, und Kitesurfern ist auch dieser Strand weit davon entfernt, überlaufen zu sein. Wir entscheiden uns für eine nette Bar am Ende der Bucht und verbringen den Nachmittag am Strand.



 
 
 






15. Tag: Mayreau – Bequia: 4 Stunden


Bequia hat uns nach einer sehr ruppigen Überfahrt wieder. Wir bummeln nochmals entlang der Uferpromenade und genießen in einer Bar am Strand bei einem Cocktail den Sonnenuntergang.



 






16. Tag: Bequia – St. Lucia: 11 Stunden


Schweren Herzens nehmen wir Abschied von den Grenadinen. Die längste Überfahrt unseres Törns beginnt bei Sonnenaufgang. Von Bequia geht es vorbei an St. Vincent bis zur Rodney Bay auf St. Lucia. Solange wir uns in der Abdeckung der Inseln befinden, machen uns die Wellen nicht zu schaffen. In den „Channels“ dazwischen donnern diese teils über die Stony hinweg, da wir gegen den Wind segeln. Bei Sonnenuntergang erreichen wir schließlich Rodney Bay, eine der größten und touristisch am wichtigsten Buchten von St. Lucia. Am Abend werden wir von den Hotels an der Küste mit einem Musikmix unterschiedlichster Stilrichtungen beschallt. Willkommen zurück in der Zivilisation… Nach der Stille und teils Einsamkeit der Grenadinen vorerst ein kleiner Schock.



 






17. Tag: St. Lucia


Wir treffen uns um 9 Uhr mit Michael, einem Wiener, der vor vielen Jahren nach St. Lucia ausgewandert ist und deutschsprachige Inseltouren anbietet. Normalerweise bin ich kein Fan von Touren mit einem „Nichteinheimischen“. Bei Michael muss ich meine Meinung schnell revidieren. Er kennt die Insel und deren Bewohner wie seine Westentasche und bringt uns diese echt nahe.



 
 
 







Zuerst klappern wir alle touristischen Highlights von Nord nach Süd wie Castries, das Fort Charlotte, Marigot Bay, die Pitons und den dampfenden Vulkan Soufriere mit seinen brodelnden Schlammlöchern ab, bevor wir an der unberührten Atlantikküste wieder in den Norden fahren. Wir legen Stopps in kleinen Fischerdörfern ein, probieren nationale Spezialitäten wie frittierten Fisch etc. an Straßenständen und Michael erklärt uns sämtliche Pflanzen und Bäume entlang des Weges. Auf St. Lucia wächst so ziemlich alles: Kakao, Kaffee, Mango, Cashew Nüsse, Muskatnuss, Bananen, Avocado etc… Die Insel ist überzogen von dichtem Regenwald, in dem sich riesige Plantagen verstecken. Den ereignisreichen Tag lassen wir in der Marina in Rodney Bay bei einem kühlen Carib Bier ausklingen, bevor es mit dem Dinghi zurück auf die Stony geht.



 
 
 






18. Tag: St. Lucia – Martinique: 6 Stunden


Die letzte Segeletappe steht an. Teils drei Meter hohe Wellen begleiten uns nach Martinique. Unseren ursprünglichen Hafen, Le Marin, können wir aufgrund des starken Windes nicht anfahren. So ankern wir etwas weiter nördlich an der Westküste in der Anse d’Arlet, einer sehr schönen Bucht mit einem hübschen Dorf, das allerdings vollständig von französischen Touristen in Beschlag genommen wurde und das karibische Flair, das wir in den letzten Wochen so intensiv genossen haben, etwas vermissen lässt.



 






19. Tag: Anse d’Arlet – Abflug


Es regnet im Halbstundentakt und auch wir verdrücken heimlich die ein oder andere Träne – der Abschied ist nah. Am Nachmittag nutzen wir die wenigen kurzen Sonnenfenster, um mit dem Dinghi halbwegs trocken mit unserem Gepäck an Land zu kommen. Walter, unser Skipper, der uns trotz Wind und Wellen immer sicher und bedacht von einem Inselparadies zum nächsten brachte und uns mit zahlreichen Tipps versorgte, verabschiedet sich von uns mit den Worten: „Ihr könnt zu Hause erzählen, dass ihr wirklich gesegelt seid.“



 






WISSENSWERTES


Die SY Stony wird von BEST4TRAVEL ausschließlich im Charter für bis zu maximal 6 Passagiere angeboten. Reisebegleiter: Überlegen Sie sich im Vorfeld genau, mit wem gemeinsam Sie das große Abenteuer in Angriff nehmen: Sich gut zu verstehen, gemeinsame Interessen und ein ähnliches Urlaubsverhalten erhöhen den Spaßfaktor bei dieser Art des Reisens erheblich. Denn, man sieht sich 24 Stunden am Tag, ein Segler ist hellhörig und die Privatsphäre nur in der Kabine gewährt. Gepäck: Reisen Sie mit leichtem Gepäck in einer Reisetasche oder in einem Tramper-Rucksack. Koffer lassen sich an Bord nicht verstauen. Verpflegung: Bei der Selbstversorger-Variante müssen Sie ähnlich wie bei einem Urlaub mit dem Wohnmobil selbst einkaufen, kochen, abwaschen etc.. Bei der All Inclusive-Variante ist eine Köchin aus St. Lucia mit an Bord, Sie werden bedient, bekocht und müssen sich um keine Einkäufe kümmern. Mithilfe beim Segeln ist erwünscht und macht Spaß. Unser Skipper weißt Sie gerne zu Beginn des Törns in die leichten Aufgaben ein. Platzangebot an Bord: Es sind ausreichend Sitz- und auch Liegeplätze an Deck (z. B. im Netz) vorhanden. Kabinen: Jede Kabine ist mit einer Nasszelle (Klo zum Pumpen und Dusche, ähnlich wie in einem Wohnmobil) ausgestattet. Duschen ist allerdings in der Marina (hinterer Teil des Katamarans, von wo aus man auch ins Meer geht) empfehlenswerter, da mehr Platz ist. Wenn man in der Nasszelle duscht, muss man zudem danach aufgrund von Schimmelgefahr alles trockenwischen. Ankerplätze: Der Katamaran ankert immer in Buchten vor der Insel, da es in den Grenadinen keine Marinas mit Infrastruktur gibt. Zum Übersetzen auf die Insel wird das Dinghi (kleines Beiboot aus Gummi) verwendet. Nebenkosten: Martinique ist in punkto Einkaufen im Supermarkt eine Spur billiger als bei uns. Auf Bequia, Union Island und Mayreau sind die Preise etwas teurer (ca. wie bei uns). Überrascht waren wir von den Getränken in den Bars (ausgenommen Petit St. Vincent): Für ein 0,33l Bier bezahlt man im Schnitt 1,50 EUR, Rum Punsch kostet ca. 4 EUR. Im Vergleich zu den touristisch bestens entwickelten Inseln wie Aruba, Curacao, Barbados, Anguilla etc. sind die Grenadinen ein wirklich kostengünstiges Reiseziel. Währung: Eastern Caribbean Dollar. Man kann auch überall mit USD zahlen, was aber aufgrund des oft willkürlichen Wechselkurses nicht empfehlenswert ist. Mit Ausnahme von Mayreau gibt es überall Bankomaten, an denen man EC$ beheben kann. Zur Route: Da wir sehr viel Zeit zur Verfügung hatten und es für diese Jahreszeit ungewöhnlich windig und regnerisch war, haben wir immer 2 Tage vor jeder Insel geankert. Bei kürzeren Touren wird nur einmal übernachtet. Es bleibt aber trotzdem genügend Zeit für Erkundungstouren. Auch kann und manchmal muss der Routenplan aufgrund von Wetterbedingungen angeglichen werden.



 
 
 






Artikel Autor


Verena Kosnar

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