Produkt ID

 

Suchbegriff

 
    Agent-Login

REISEBLOG

 



Wir sind für Sie unterwegs und teilen unsere Erlebnisse gerne mit Ihnen!




Südafrika, Namibia


Abenteuer, Genuss und Naturschauspiele


Zwei Wochen lang durchquerte Gerhard Simunek, Produktleiter Afrika bei BEST4TRAVEL, mit einem Allrad-Auto Namibia und traf dabei auf Regen in der Wüste, spektakuläre Farbspiele, endlos scheinende Mondlandschaften, tausende Robben und einen willkürlichen Beamten. Bevor das große Abenteuer in Windhoek begann, standen noch genussvolle Tage in der südafrikanischen Provinz Westkap am Programm.







1.-2. Tag: Stellenbosch lockt immer wieder


Nicht auf Windhoek, die Hauptstadt Namibias, sondern auf die südafrikanische Provinz Westkap fällt unsere Wahl als Ausgangspunkt für unsere dreiwöchige Mietwagenreise, die uns anschließend durch Namibia führt. Wir beginnen in Stellenbosch, einer kleinen, charmanten Stadt inmitten des bedeutendsten Weinbaugebietes in Südafrika.



 







Unser Herz hängt seit unserem letzten Besuch an dem, von typisch kapholländischer Architektur geprägten, Ort mit seiner trendigen Lokalszene voller junger Menschen und Studenten. Das Bartinneys, unserer liebste Weinbar, offeriert noch immer erlesene Tropfen und köstliche Snacks rund um die Olive. In Franschhoek wiederum entdeckten wir ein neues Lokal für Bierliebhaber, die Micro-Brewery Tuk Tuk, direkt an der Hauptstraße mit diversen geschmackvollen, selbst gebrauten Biersorten.



 






3. Tag: Kapstadt muss einfach sein


Es ist immer wieder eine Freude in die „Mutterstadt“ zurückzukehren. Egal wie oft man diese quirlige Metropole mit ihrem imposanten Tafelberg und der riesigen Hafenanlage schon besucht hat, es gibt immer wieder neue Plätze und Attraktionen zu entdecken. Natürlich beginnen wir unseren Besuch mit einer kleinen Runde an der Waterfront, um der von kapmalaiischen Einflüssen geprägten Küche in der Foodmall zu frönen und ein gepflegtes Ale in der Fishermans Tavern zu genießen.



 






4.-6. Tag: Ein haariges Fotomodell


Auch wenn man einige Plätzchen schon kennt, hält Kapstadt immer wieder Neues und Überraschendes bereit. Diesmal haben wir unheimliches Glück am Tafelberg. Bereits bei der Gondelfahrt amüsiert uns eine kleine Reisegruppe aus Japan, die wegen der sich drehenden Gondel – so kommt jeder Gast in den Genuss eines grandiosen Rundumblicks - vollkommen aus dem Häuschen gerät. Oben angekommen, lässt es sich ein Dassie (Klippschliefer) nicht nehmen, im morgendlichen Sonnenlicht direkt vor meiner Kameralinse zu posieren. Das possierliche Tierchen scheint nur auf mich gewartet zu haben. Den ereignisreichen Tag lassen wir dann in einem meiner absoluten Lieblingsrestaurants in Kapstadt, im Kloof Street House bei leckeren Garnelen und butterweichen Straußensteaks ausklingen.



 






7. Tag: Ab nach Namibia


Ein kurzer Flug bringt uns heute nach Windhoek in die Metropole Namibias. Wir mieten einen Wagen über „ASCO car hire“, nicht der günstigste Anbieter aber die Fahrzeuge und auch die Reifen sind top gewartet, was bei geplanten 2000 Kilometern Schotterpiste ein absolutes „Must“ ist. Bevor wir losdüsen, quartieren wir uns für eine Nacht in Klein-Windhoek in der Casa Piccolo, einem kleinen gemütlichen Gästehaus mit sehr freundlichem Service, ein. Den Abend verbringen wir im legendären „Joe´s Beerhouse“. Das Lokal ist bei Einheimischen ebenso beliebt wie bei Touristen, die Atmosphäre locker und leger, das Interieur ein spannendes Sammelsurium an Dingen, die man mehr oder weniger benötigt. Das Bier schmeckt und die Auswahl ist beachtlich, wegen dem Essen allerdings muss man nicht unbedingt hin - große Portionen von mittelmäßiger Qualität.



 






8. Tag: Seltenes, nasses Naturschauspiel


Wir brechen zu unserem Abenteuer in die Namib Wüste auf. Die erste Etappe über mehrere hundert Kilometer Schotterstraße spulen wir problemlos ab und erreichen am Nachmittag unser Ziel die Desert Quiver Camp, unweit des Eingangs zum Sossusvlei, eine von Sanddünen umschlossene Salz-Ton-Pfanne. Die Bungalows inmitten der unendlichen Weite der Wüste sind modern und hübsch eingerichtet, die Outdoor-Küche samt Grill lädt zu einem gemütlichen Braai (BBQ) ein. Bei strahlendem Sonnenschein organisieren wir an der nahe gelegenen Tankstelle Brennholz, Fleisch und kühles Bier - die wichtigsten Zutaten für einen gelungenen Grillabend. Doch der Wettergott hat anderes im Sinn. Plötzlich zieht ein Gewitter auf. In der Namib Wüste, eine der trockensten Regionen Namibias, wahrlich eine Sensation. Das spektakuläre Naturschauspiel erlebt man hier nicht alle Tage und tut der guten Stimmung keinen Abbruch.



 






9. Tag: Spektakuläre Farbspiele für frühe Vögel


Heute heißt es frühmorgens aus den Federn, damit wir rechtzeitig den Namib-Naukluft Nationalpark erreichen. Gegen 6.30 Uhr morgens ist das spektakuläre Farbspiel an Rot- und Blautönen unerreicht und immer wieder ein unvergessenes Schauspiel. Wir passieren die Düne 45 und parken beim Eingang zum Dead Vlei. Für die letzten fünf Kilometer nehmen wir den Shuttle Service über die Sandpiste in Anspruch. Wie bei unserem letzten Besuch passieren wir auch diesmal wieder ein paar „hängen gebliebene“ Mietautos. Das Entgelt für den Shuttle ist zwar nicht ganz billig, sieht man sich aber die Autoleichen an und ist man im Geländefahren nicht sehr geübt, dann relativiert sich der Preis schnell.



 







Wir sind sportlich, erklimmen die über 300 Meter hohe Sanddüne und werden mit einem traumhaften Ausblick auf den Dead Vlei belohnt. Danach nehmen wir schweren Herzens Abschied und verlassen Sossuvlei in Richtung Solitaire. Noch ein Tipp: Unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen, die Temperaturen steigen auf bis zu 40 Grad und Flüssigkeit ist erst wieder bei der Ausfahrt in 65 Kilometern Entfernung erhältlich.



 






10. Tag: 300 Kilometer pure Einsamkeit


Die Strecke von Solitaire nach Swakopmund liebe ich: über 300 Kilometer Schotterstraße, keine Orte oder Farmen, dafür der Gaub- und der Kuiseb-Pass, zwei landschaftlich spektakuläre Hochebenen. Gezählte 18 Fahrzeuge kommen uns auf der Strecke bis Walvis Bay entgegen, wo wir einen kurzen Stopp einlegen, bevor wir Swakopmund, das deutscheste Städtchen außerhalb Deutschlands erreichen. Wir checken in der neuesten Herberge, im The Strand Hotel ein und genießen die tolle Lage unterhalb des Leuchtturms direkt am Meer mit fantastischem Ausblick auf den Sonnenuntergang.



 






11. Tag: Mondähnliche Skelettküste


Ganz nach dem Motto „Morgenstund hat Gold im Mund“ brechen wir heute sehr zeitig auf; eine längere Tagesetappe erwartet uns, wir wollen unbedingt an die Skeleton Coast. Unterwegs bietet sich ein Stopp am Cape Cross an. Über 100.000 Robben erwarten schon unseren Besuch. Es ist wahrlich ein bewegender Moment, von so einer gewaltigen Menge an Tieren umgeben zu sein.



 







Weiter geht es in den Skeleton Coast Park und bald wird uns klar, warum dieses Gebiet zu einem der unwirtlichsten Namibias zählt. Vor uns liegt endlose Weite, die Straße verschmilzt mit der übrigen, mondähnlichen Landschaft. Wir erreichen unser Quartier und genießen im Torra Bay Restcamp, einfache Unterkünfte ehemaliger Minenarbeiter, die unglaubliche Stille im absoluten Nichts.



 






12. Tag: Wenn das Auto zickt


Unsere heutige Route führt uns nach Osten in Richtung Palmwag. Am Grootberg Pass tut sich ein kleines Problem bei unserem Mietwagen auf. Wir verlieren unterhalb des Kofferraums am Auto Flüssigkeit. Schnell stellt sich heraus, dass es nur Wasser ist. Das Problem kann also nur im Kofferraum liegen. Dieser lässt sich allerdings aufgrund des Staubes und Sands der letzten Tage nicht mehr öffnen. In Kamanjab investieren wir also in einen Spray, öffnen das Schloss und entdecken einen geplatzten Kanister Trinkwasser im Kofferraum, der glückliche Grund für unseren Flüssigkeitsverlust. Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich unser Ziel, die Hobatere Lodge nahe am Westeingang zum Etosha Nationalpark und genießen nach all der Aufregung eine geführte Pirschfahrt im hoteleigenem Reservat.



 






13. Tag: Ein willkürlicher Beamter


Die beiden nächsten Tage stehen ganz im Zeichen der faszinierenden Tierwelt im Etosha Nationalpark, wo wir bei der Einfahrt in den Park ein 2-Tages-Ticket lösen wollen. Unser Vorhaben hat den Beamten am Eingangstor allerdings wenig interessiert. Stoisch stellt er uns ein Ticket bis zum nächsten Tag zum Sonnenuntergang aus. Wir sind risikofreudig und warten ab, was passiert, wenn wir den Etosha erst später wieder verlassen…



 







Die heutige Strecke ist eigentlich interessant: Wir fahren zum Dolomite Camp auf einen Kaffee und passieren Olifantruss. Kurz vor unserer Ankunft im Etosha gab es viel Regen. Daher sind auf unserem Weg nach Okaukuejo die Wasserlöcher nicht besonders gut besucht und das Tiererlebnis gestaltet sich eher verhalten. Wir bekommen zwar Giraffen, Zebras, Springböcke und Gnus vor unsere Kameralinse, allerdings nicht Großherden wie beim letzten Mal. In Okuakuejo haben wir so etwas Ähnliches wie einen Kulturschock. Nach Tagen der Stille und Einsamkeit wieder auf gefühlte Millionen Menschen zu treffen ist anfangs gewöhnungsbedürftig.



 






14.Tag: Etosha Nationalpark


Heute durchqueren wir den Park Richtung Osten zum Lindquist Gate ohne nennenswerte großartige Tiersichtungen. Kurz vor Namutoni treffen wir auf zwei Engländer, die uns erzählen, Sie haben an einem Wasserloch Hyänen gesichtet zu haben. Wir danken, machen uns sofort auf den Weg und finden die Gruppe am Wasserloch, wo Sie gerade gemütlich die Reste eines Kudus verspeisen. Bei der Ausfahrt aus dem Etosha erwartet uns dann die nächste Überraschung. Der handschriftliche Verweis des Rangers, dass wir den Park mit Sonnenuntergang verlassen müssen, erweist sich als nicht gültig. Also müssen wir nochmals zurück nach Namutoni, um erneut ein Tagesticket zu kaufen. Den restlichen Nachmittag genießen wir in unserer hübschen Unterkunft, im Mushara Bush Camp.



 






15.Tag: Rundu


Wir kehren nach 2.500 km Schotterpiste auf asphaltierte Straße zurück und kommen entsprechend zügig zu unserem nächsten Ziel Rundu voran. Die Fahrt geht über Tsumeb und Grootfontein zum Eingang vom fruchtbaren Caprivi Streifen.



 






16. – 17. Tag: Divundu


Obwohl die Straße gut ausgebaut ist, gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h da immer wieder Elefanten kreuzen könnten. Wir legen einen kurzen Stopp bei den Popa Falls ein, bevor wir unser Ziel, die Ndhovu Safari Lodge erreichen. Die Lodge selbst ist einfach und gemütlich und liegt direkt am Okavango Fluss. Die Landschaft ist üppig und ein krasser Gegensatz zum Rest des Landes.



 







Wir unternehmen Safaris im Mahango Nationalpark, Bootsfahrten am Okavango und sichten außer Raubkatzen so ziemlich alle Wildtiere, die hier heimisch sind. Besonders beeindruckend sind die Elefantenherde gegenüber der Lodge und die nächtlichen Geräusche der Hippos. Wir werden auch Zuschauer von einem außergewöhnlichen Schauspiel: Zwei rivalisierende Elefantenbullen tragen direkt vor uns ihre Revierkämpfe aus.



 






18.Tag: Katima Mullilo


Gemächlich durchqueren wir den Caprivi Streifen nach Katima Mulilo, wo wir noch einen Sicherheitsstopp einlegen, bevor wir am nächsten Morgen die Grenze zu Botswana passieren.



 






19.Tag: Kasane


Frühmorgens reisen wir in Botswana ein und erreichen nach weniger als 2 Stunden Fahrt Kasane. Am Nachmittag buchen wir eine erneute Bootstour, diesmal am Chobe Fluss und erleben Hippos, Krokodile, Wasserböcke und eine imposante Vogelwelt in ihrer natürlichen Umgebung.



 






20.-22.Tag: Victoria Falls


Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt wird unser Mietwagen abgeholt. Da die Einreise nach Simbabwe mit einem Mietfahrzeug sich oft als kompliziert darstellt, hatten wir im Vorfeld beschlossen, den Wagen bereits in Kasane zurückzugeben und mit einem organisierten Transfer unserem letzten Ziel, den Victoria Fällen, entgegenzusteuern. Die letzten Tage unserer ausgedehnten Reise dienen ein wenig zur Entspannung. Selbstverständlich steht aber auch der Besuch der spektakulären Wasserfälle am Programm. Der Zambezi führt um diese Jahreszeit viel Wasser und die Fälle sind besonders beeindruckend. Unbedingt sollte man sich das Vergnügen eines Helikopter-Rundfluges gönnen.



 
 






Artikel Autor


Gerhard Simunek, Verkauf Reisebüros



mehr

Newsletter


Lassen Sie sich von uns regelmäßig informieren und zu exotischen Reisezielen entführen. Wie das geht? Abonnieren Sie einfach unseren Newsletter.

Newsletter
mehr

Honeymoon


Honeymoon
mehr

Aktivreisen


Aktivreisen
mehr

Abenteuerreisen


Newsletter
mehr

Unsere Kataloge


Katalog Afrika, Indischer Ozean, Lateinamerika, Karibik, Südsee, Australien,
mehr

Unser Kundenmagazin
BEST4TRAVEL


Mit unserem Kundenmagazin „BEST4TRAVEL“ wollen wir zweimal jährlich Ihre Träume und Sehnsüchte wecken.

Best4Travel Magazin
mehr

Agenten-Login


Login:
Passwort:
 


Abbrechen

 

Blog-Login


Login:
Passwort:
 


Abbrechen

 

Presse-Login


Login:
Passwort:
 


Abbrechen

 
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.    X