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Wir sind für Sie unterwegs und teilen unsere Erlebnisse gerne mit Ihnen!




Madagaskar


Wo Makis und Lemuren für Unterhaltung sorgen


Dichte Regenwälder und tropische, feinsandige Strände, die typischen Baobab-Bäume und eine endlose Zahl an Tieren und Pflanzen, die nur auf Madagaskar heimisch sind, faszinieren immer wieder aufs Neue. Doch wie man die Insel am besten bereist und wo´s ganz besondere Dinge zu bestaunen gibt, davon weiß Gerhard Simunek, Verkauf Reisebüros bei BEST4TRAVEL, nach seiner Rundreise auf der Insel der Lemuren zu berichten.







Tag 1: Geregeltes Chaos in Tana


Wir starten unsere Tour in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo, auch liebevoll oder eher der sprachlichen Einfachheit wegen schlicht „Tana“ genannt. Sie ist mit über 2 Millionen Einwohnern gleichzeitig die größte Stadt der Insel mit unglaublich viel Verkehr und einer Unmenge an Menschen. Hier spielt sich das Leben eindeutig auf der Straße ab. Unzählige kleine Läden säumen den Weg – von Obst und Fleisch bis zu Jeans und Shirts erhält man hier alles Nötige.



 







Interessant, dass Tana offensichtlich über keine Verkehrsampeln verfügt. Das machen jedoch tausende mit Trillerpfeifen bestückte Polizisten wett, die damit auch gleichzeitig für das geordnete Verkehrschaos verantwortlich sind. Doch was uns Europäern chaotisch erscheint, ist hier ganz normaler Alltag. Unser Hotel Belvedere, ist zwar einfach, überrascht aber durch unerwartete Sauberkeit, ein ausgezeichnetes landestypisches Abendessen und durch seine Lage auf einem Hügel mit famosem Ausblick auf die Stadt.



 






Tag 2: Das „Vichy“ Madagaskars


Am nächsten Vormittag führt uns eine Stadtrundfahrt, vorbei an den zahlreichen Buden und Läden, hinauf zum höchstgelegenen Hügel von Tana mit einzigartigem Ausblick und dem Palais de la Reine, dem Königinnen Palast. Wir stoppen kurz am Lake Anosy, einem herzförmig angelegten See mit kleiner Insel und dem „Monument aux Mortes“ im Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges.



 







Danach brechen wir in die Stadt des Wassers nach Antsirabe auf. Während der Kolonialzeit nannte man sie wegen der Vielzahl ihrer Thermalquellen auch das „Vichy“ Madagaskars. Unser Weg dorthin führt uns übrigens durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit zahlreichen Reisfeldern. Gleich nach unserer Ankunft statten wir dem Andraikiba See, einem seinerzeit schon von den Franzosen sehr geschätzten Badesee auf rund 1.700 Metern „See“-Höhe, einen Besuch ab. Während wir Männer den See genießen, frönen die Damen ihrer Shopping-Lust am kleinen Markt für lokales Handwerk. Nach kurzer Pause führt uns unser Weg weiter, vorbei an gewaltigen Granitformationen und weiten Ebenen zum Nationalpark von Ranomafana.



 






Tag 3: Makis, Geckos und Chamäleons


Morgensport ist angesagt: Wir machen uns an die Erforschung des Nationalparks von Ambalavao. Und wie auf Bestellung sichten wir unsere ersten in freier Wildbahn lebenden Lemuren. Wir haben obendrein Glück, dass die Guave-Früchte gerade reif sind, denn diese zählen zur Lieblingsmahlzeit der Rotstirnmakis. Vom genüsslichen Verzehr dieser Leckerbissen lassen sie sich auch nicht durch unsere Anwesenheit abhalten.



 







Ganz nebenbei entdeckt das Auge unseres, darauf offenbar bestens geschulten, Guides einige Chamäleons und einen äußerst geschickt getarnten Gecko, der auf den ersten Blick wie ein verwelktes Blatt aussieht. Bald schon müssen wir uns von der faszinierenden Tierwelt loseisen, für uns geht es weiter in Richtung Betsileo, dem südlichsten Weinbaugebiet der Insel.



 






Tag 4 und 5: Das berühmte i-Tüpfelchen


Vom gestrigen Tiersichtungserfolg motiviert, erkunden wir gleich am frühen Morgen die erst vor wenigen Jahren gegründete „Anja Reserve“. Umgeben von einem 8 Hektar kleinen Waldgebiet finden sich hier drei markante Granitfelsen auf denen speziell zu früher Stunde unzählige Kattas die Morgensonne genießen. Vielen sind ja die putzigen kleinen Wesen aus dem computeranimierten Film „Madagascar“ bekannt. Und siehe da, nach wenigen Minuten werden wir bereits von ihnen begrüßt und haben Gelegenheit, sie ausgiebig zu beobachten.



 







Nach diesem eindrücklichen Erlebnis führt uns die Reise weiter nach Ranohira und zum Isalo Nationalpark. Dieser ist Teil des Isalo-Gebirges und besticht durch eine besonders vielfältige Flora und seine einzigartigen Sandsteinformationen. Zum Glück wurden wir auf dieses Naturspektakel entsprechend vorbereitet und haben unseren Weinvorrat rechtzeitig aufgestockt, um die „Out of Africa“-Stimmung an diesem ganz besonderen Fleckchen Erde ausgiebig zu zelebrieren: Die Felsformation wird auch „The Window“ genannt, nach ihrem Aussehen ähnlich einem überdimensionalen Fenster, in dessen Zentrum die Sonne untergeht.



 







Wir bestaunen bei einem guten Tropfen Weißwein das Licht- und Farbenspiel der untergehenden Sonne und sind uns einig: Das hier ist das berühmte Tüpfelchen auf dem „i“ am Ende eines mehr als eindrucksvollen Tages.



 






Tag 6: Der Selbstbedienungsladen „Tourist“


Den heutigen Tag nutzen wir für eine ausgedehnte Wanderung im Isalo Nationalpark. Es erwartet uns eine traumhafte Landschaft mit bizarr geformten Felsen und mächtigen Schluchten. Nach dem Abstieg zum kleinen Picknick-Platz am Fluss erwartet uns schon eine Gruppe von Kattas und Rotstirnmakis. Einer von ihnen, besonders frech und ohne Scheu, öffnet einfach eine unserer Taschen und klaut eine saftige Orange – hier scheint Selbstbedienung angesagt. Über Mittag entspannen wir in der Sonne auf der Isalo Ranch, nachmittags geht es nochmals auf eine kleine Wanderung zu einem der vielen natürlichen Wasserbecken in der Umgebung.



 






Tag 7: Meerluft schnuppern


Morgens verlassen wir den beeindruckenden Isalo Nationalpark in Richtung Küste nach Tulear und weiter nach Ifathy. Auch diesmal führt uns die Reise durch abwechslungsreiche Landschaften mit sanften Ebenen, flankiert von Tafelbergen. Nach rund 4 Stunden Fahrzeit treffen wir in Tulear, im Südwesten Madagaskars gelegen, ein. Hier besuchen wir den Botanischen Garten, seinerzeit gegründet von einem Schweizer Amateur-Botaniker, in dem wir unzählige Arten endemischer Pflanzen bestaunen. Den Abend lassen wir stilgerecht am feinsandigen Strand von Ifathy ausklingen.



 






Tag 8: Ein letztes Mal zu den Lemuren


Leider viel zu kurz schnuppern wir die salzige Meerluft und genießen die traumhaften Strände des Indischen Ozeans, für uns heißt es schon wieder Abschied nehmen. Wir fliegen zurück nach Tana, wo wir noch den Lemuren-Park besuchen. Etwa 20 km außerhalb der Stadt ist er nicht nur traumhaft gelegen, er beheimatet auch sieben der insgesamt neun Lemurenarten des Landes. Und so beobachten wir nochmals das Schauspiel der niedlichen Zeitgenossen, die uns bis auf wenige Zentimeter an sich heranlassen, als würden sie unsere Wehmut spüren, diese spektakuläre Insel wieder verlassen zu müssen ...



 






INSIDER TIPP


Die Isalo Rock Lodge liegt nahe der Stadt Ranohira und des Eingangs zum gleichnamigen Nationalpark, eingebettet in die für diese Region typische wild-schroffe Sandsteinlandschaft. Durch die großflächigen Panoramafenster der Lodge eröffnet sich dem Gast ein atemberaubender Blick über die weite Landschaft. Die elegante Einrichtung im italienischen Stil setzt sich vom Hauptgebäude in den insgesamt 60 geräumigen Doppelzimmern fort. Abgerundet wird der Aufenthalt in der Lodge durch das hervorragende und sehr persönliche Service.



 






Artikel Autor


Gerhard Simunek, Verkauf Reisebüros



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