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REISEBLOG

 



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Afrika


Von Sansibar bis in die Serengeti


Ursula Gegenhuber, bei Best 4 Travel für den „Verkauf Reisebüros“ verantwortlich, führte eine Reise zu der Trauminsel Sansibar mit ihren Bilderbuchstränden, in die Region Arusha im Nordosten Tansanias, die keine Safari-Träume offenlässt und zu den riesigen Tierherden der berühmten Serengeti. Uschi, immer auf der Suche nach neuen Produkten für ihre Kunden, erlebte auf ihrer Tour unvergessliche Begegnungen und zahlreiche Abenteuer.







Stress adé


Tag 1: Ankunft am späten Abend in Nairobi und kurzer Transfer zum Ole Sereni Hotel ganz in der Nähe des Nairobi Flughafens. So zumindest steht es auf meinem Reiseprogramm. Die eigentliche Fahrzeit von fünf bis zehn Minuten dehnt sich allerdings in der Rush Hour auf beinahe eine Stunde aus. Genug Zeit also, um das Szenario in Nairobis Straßen zu beobachten. Im Hotel angekommen genieße ich auf der Terrasse meines Zimmers einen Gin Tonic unterm afrikanischen Sternenhimmel - mein Stresspegel, den ich noch von zu Hause im Gepäck hatte, sinkt schlagartig. Ich bin angekommen.



 






Mit dem Sprudler nach Sansibar


Tag 2: Zeitig morgens geht es für mich mit Precision Air weiter nach Sansibar, wo schon mein Guide auf mich wartet. Zunächst statten wir der Hauptstadt Stone Town einen Besuch ab, machen kurz Halt am Markt und besichtigen verschiedene Hotels. Schließlich bin ich unterwegs auf der Suche nach neuen Produkten für unsere Kunden. Stone Town selbst hat einen netten Stadtkern mit dem Flair aus 1001 Nacht –bei einer gemütlichen Tasse Kaffee auf der kleinen Terrasse meines Hotelzimmers lasse ich die Atmosphäre auf mich wirken.



 






Geheimtipp für Honeymooner


Tag 3: Sansibar bietet Hotels für jeden Geschmack und jede Geldbörse – es gibt einfache günstige Hotels und Luxushotels die keine Wünsche offenlassen. Einige davon besichtige ich bevor mich mein Guide im Kilindi Beach Resort absetzt – meinem noblen Quartier für heute Nacht. Das Kilindi Beach ist ein geniales Resort für Honeymooner. Genächtigt wird in einem uneinsichtigen Bungalow mit eigenem Plunge Pool, eine gemütliche Outdoor-Sitzecke mit Blick auf den Ozean lädt zu entspannten Stunden in Privatsphäre. Im offenen Badezimmer umgibt einem die laue Brise des Indischen Ozeans während man gedankenverloren beim Zähneputzen auf das Meer blickt. Und: Ein Butler liest alle Wünsche von den Lippen ab. Herz, was willst du mehr...



 






Für die schmalere Geldbörse


Tag 4: Eine weitere Nacht verbringe ich in der Fumba Beach Lodge. Mein absoluter Favorit in einer günstigeren Preisklasse. Die Lodge besitzt einen schönen Pool, eine gemütliche Bar und riesige Zimmer mit eigener Terrasse und Hängematte. Ohne Halbpension geht man hier allerdings hungrig ins Bett, denn die Infrastruktur auf Sansibar verfügt noch nicht über Verpflegungsmöglichkeiten außerhalb der Hotels. Mein Tipp: Schon bei der Buchung auf die Verpflegungsart (Halbpension oder Vollpension) achten und nicht am falschen Platz sparen.



 






Die Safari kann beginnen


Tag 5: Nach tollen Eindrücken auf Sansibar geht meine Reise nun weiter nach Arusha im Nordosten Tansanias. Leider wurde meine Flugbuchung „verbummelt“ und so lande ich als einziger Passagier in einem kleinen Privatjet mit einem netten, aber nicht mehr ganz jungen Piloten. Grundsätzlich kein Problem – würde man nicht, so wie ich, unter Flugangst leiden und hätte mir mein Guide nicht erzählt, dass die Menschen auf Sansibar kaum älter als 60 Jahre alt werden... Mein Pilot war ähnlich „jung“... Im Nachhinein gesehen, war dieses Erlebnis eines der eindrucksvollsten und schönsten der ganzen Reise. Man merke sich also: Nichts im Leben geschieht ohne Grund. Nach einer Übernachtung in einem eher ungemütlichen Hotel treffe ich am nächsten Morgen auf meine Reisegruppe – die Safari, der spannendste Teil meiner Reise kann beginnen!



 






Ein Eskimo-Schirm in der Pampa


Tag 6: Meine „Reisegruppe“ entpuppt sich als drei-Personen-Team: zwei Amerikaner, ein Mann und eine Frau, und meine Wenigkeit. Naturgemäß haben sich die Beiden wesentlich mehr aus ihrem Land zu erzählen als man von meiner Heimat – Austria??? – wissen will. Einig sind wir uns jedoch über den nicht haltbaren Umstand, dass wir keinen Telefonempfang haben. Unser sehr bemühter Guide führt uns zu einer Bäckerei: Hier gibt es Wertkarten zu kaufen, die danach im Handy-Shop entsperrt werden müssen. An sich schon skurril, aber es kommt noch besser: Der Handy-Shop befindet sich mitten am Marktplatz unter einem Eskimo-Sonnenschirm. Zwei Stunden und unzählige Lacher später sind wir wieder mit der Außenwelt verbunden.



 






Ab sofort nur mehr Glamping


Tag 7: Nach der ersten Nacht im Maramboi Tented Camp am Ufer des Lake Manyara ,habe ich meine Angst vor Übernachtungen in einem Zelt, die mich schon seit Tagen beschäftigt, in kürzester Zeit überwunden: Bei dem „Zelt“ handelt es sich nämlich um ein luxuriöses, auf Stelzen gebautes, Exemplar, das mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet ist. Ab sofort zählt „Glamping“ (glamerous camping) zu meiner liebsten Reiseform in Afrika. Nirgendwo hört man den Bush in der Nacht besser als in einem Zeltcamp, das trotzdem sicher und zugleich bequem ist – vorausgesetzt man bucht nicht die einfache Campingvariante mit Bushtoilette, die stark an vergangene Pfadfinderzeiten erinnert. Der Lake Manyara Nationalpark zählt übrigens zu einen der kleinsten Nationalparks des Landes und ist für die „tree climbing lions“ bekannt. Gesehen habe ich die kletternden Löwen leider nicht – naja, vielleicht beim nächsten Mal!



 






Spektakuläre Aussichten


Tag 8: Heute geht’s zur Ngorongoro Conservation Area, die mit dem gleichnamigen Krater einen der berühmtesten Afrikas beherbergt und Lebensraum der Massai ist. Auf dem Weg dorthin halten wir bei der wunderschönen Gibbs Farm – ein idyllisches Plätzchen für einen Aufenthalt, besonders für Kunst- und Kochfans (hier werden Kochkurse angeboten) empfohlen. Am Eingang der Conservation angekommen fahren wir noch ein gutes Stück bis zum Krater. Der Weg ist spektakulär: Eine enge, steile Sandstraße führt zum Kraterboden, eine weitere wieder raus. Früher waren diese Zufahrten auch für den Gegenverkehr zugelassen, heute glücklicherweise nicht mehr! Der Kraterboden selbst zählt die höchste Raubtierdichte Afrikas. Besonders Zebras, Büffel, Löwen, Hyänen und Leoparden tummeln sich hier. Tipp: Es gibt die Möglichkeit außerhalb oder innerhalb der Conservation Area zu wohnen, was dem Besuch des Kraters keinen Abbruch tut. Bucht man sein Quartier allerdings direkt am Krater, so genießt man abends spektakuläre Ausblicke. Hotels und Lodges stehen in verschiedenen Kategorien zur Verfügung, die Menge der erlaubten Unterkünfte ist jedoch beschränkt. Früh buchen lohnt also!



 






Naturwunder Migration


Tag 9: Am Ende unserer Reise steht die Region, auf die ich am gespanntesten bin, am Programm: die berühmte Serengeti. Eine schier endlose Weite erstreckte sich vor unseren Augen. Je nach Jahreszeit verwandelt sich die sonnenverbrannte Savanne in einen endlos grünen, von Wildblumen übersäten Teppich. Die Besonderheit des Parks ist natürlich die Migration. Riesige Herden von Gnus, Zebras und Antilopen wandern in einem regelmäßigen Zyklus durch die Serengeti. Um dieses Spektakel hautnah mitzuerleben muss man sich allerdings „zur richtigen Zeit am richtigen Platz“ befinden. Viele Lodges bieten Unterkünfte quer durch den Park an, es gibt auch sogenannte „Mobile Camps“ die zweimal jährlich ihren Platz wechseln um sich möglichst nah an der Migration zu befinden.



 







Unsere Unterkunft für diese Nacht ist das Kati Kati Camp mitten in der Serengeti. Ein Zeltcamp mit der berühmten „Buschdusche“ im Zimmer: Ein mehr oder weniger großes, mit Wasser gefülltes Gefäß, das man mit einem Seilzug bedient, um sich zu duschen. Die Lodge liegt uneingezäunt mitten im afrikanischen Busch, näher an der Tierwelt Afrikas geht beinahe nicht. Nachts besuchen uns ein paar Hyänen im Camp. Aber keine Angst, solange man das eigene Zelt geschlossen hält und nicht nach draußen geht, ist man sicher. Die Reste unseres herrlichen Abendmahls dufteten wohl zu verlockend für die tierischen Plünderer, die sich ungeniert über unser Speisezelt hermachen. Flaschen fallen zu Boden ebenso wie Besteck und manch anderes Inventar. So spektakulär geht eine wunderschöne Reise zu Ende...



 






Artikel Autor


Uschi Gegenhuber, Verkauf Reisebüros



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